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 Kapitel 4 - Pfad ins Unglück

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Di Dez 22, 2009 4:06 pm

Hechelnd trabte ein Schwarzer Schemen über den von der Kälte zerfressenen Erdboden, der halb gefroren unter den schritten des schweren Tieres knirschte. Die lange rosafarbene Zunge hing dem Geschöpf weit aus dem Maul heraus, während die Schrittfolge sich zusehends verlangsamte bis das vierbeinige Wesen gänzlich zum Halten kam.
Das Raubtier hatte sich schon längere Zeit allein in jenen Breiten bewegt, da ihre Pfoten sie von ihrer ehemaligen, kalten Heimat bis hierher getragen hatten. Bisser war sie eigentlich gut damit klar gekommen, natürlich war sie einwenig abgemagert da sie allein keine grossen Beutetiere reissen konnte, ansonsten hatte sie die einsamkeit gut verkraftet, doch nun war die einsamkeit ein gedanke, der die grosse Fähe beinahe zu erdrücken schien. Ganz besonders, da sie seine Last alleine zu tragen meinte, denn ihr
ehemaliger Weggefährte war und blieb verschwunden, eigentlich hätte sie es wissen müssen da sie ihn selbst getötet hatte, dennoch vermochte ihr verstand diesen umstand anfänglich nicht begreifen. Anfangs war die schwarze Fähe noch mit verzweifelt, traurigen Geheul auf die Suche nach ihrem Liebsten gegangen, doch selbst als sie mit ihrer guten Nase seiner unwirklichen Fährte folgte, so verlor sie diese bereits nach kurzer Zeit, oder jagte stundenlang einem phantom nach, das sich schlussentlich als hase enpuppte, irgendwann verstand sie, das sie nun wieder völlig allein war, und das dark niemals wiederkehren würde, sodass sie nunmehr ziellos durch die Landschaft strich.
Shenna wusste nicht, wo sie war. Doch wenn sie ehrlich zu sich selbst war, so stellte sich dies als geringeres Problem dar, da es der Fähe im Grunde gleichgültig war, wo sie sich befand. Müde glitten ihre honiggoldenen Augen durch die trostlose Landschaft, die geplagt von der kälte erfror und nur noch wenig Grün offenbarte.
’Was tue ich nur hier?
- ist doch egal, woanders kannst du eh nicht hin also geh einfach weiter

Rhythmisch schlugen die großen schwarzen Pfoten auf als sich die grosse Fähe wieder in Bewegung setzte. Das hecheln war schnell und ihre Augen funkelten in die ferne. Sie war schon lange in dem Trab unterwegs, den sie wieder angeschlagen hatte. Nach einiger Zeit, des monotonen Rennens, blieb sie erneut stehen und witterte der Luft. Ihre Ohren schnippten zur Seiten. Sie war nicht allein, der Wind trug ihr ganz bestimmt Wolfsgerüche in die Nase, und nicht nur das, Reviergrenzen waren ganz deutlich herauszuriechen. Sie musste sich diereckt am Revier befinden.
Die riesige Fähe trat von einem Fuss auf den andern. Sollte sie sich zu erkennen geben und das Revier betreten? Oder darum herum laufen...
wenn sie das Revier betrat, würde sie entweder aufgenommen, durchgelassen oder sie würde angegriffen und dann bestimmt mindestens die hälfte des rudels mit in den tod nehmen. Da war sich die schwarze sicher.
Ihre Augen funkelten, als ob ein inneres Feuer sie zu verbrennen drohte. Sie hasste die einsamkeit. Doch genauso hasste sie den kampf. So wie sie Wölfe kannte, würde es bestimmt zu einem kampf kommen..."...Wölfe...sind nicht nett...man muss ihnen gleich zeigen das man stark ist, sonst hat man ein problem. Naja...für dich dürfte das ja kein Problem sein, shenna...man sieht ja gleich was für ein muskelpaket du bist" Sprach die innere stimme, mit einem leichten sarkasmus in der stimme, zu der schwarzen gestalt. Der eiskalte wind zupfte spielerisch am fell der schwarzen. Es war nicht mehr ganz so glänzend wie früher. Durch die kahlen mähler, war auch das fell abgestumpft. Dennoch wirkte es seiden. Obwohl die schwarze zusehens einwenig mitgenommen wirkte, war sie ein göttlicher anblick...auch wenn sie einwenig einschüchternd wirkte. Was nun wirklich nicht schwierig war bei ihrer grösse und ihrem körperbau...doch am schlimmsten war ihr kalter, abgestorbener blick.
Shenna hatte einen entschluss gefasst.
Sie warf ihren kopf in den nacken und liess ein klares heulen zum himmel empor steigen. Schnell zerschnitt das geräusch die luft, stark und klar hallte es weit in die ferne. Das Rüdel müsste sie eigentlich gehört haben.
Sie setzte sich hin und wartete an der Reviergrenze, bis man ihr einlass gewährte.
So...entweder wirst du aufgenommen oder du stirbst...gute idee....wenn du stirbst...dann wenigstens mit ehre. Und nicht allein wie ein räudiger sträuner...dazu wurdest du nicht zu Blutprincessin...Tochter von Black moon
Ein knurren hallte aus Shennas kehle, wie sie diese innere sarkastische stimme hasste... wie sehr sie es hasste an ihre abstammung und ihre vergangenheit erinnert zu werden.
Der kalte ausdruck in ihren augen verstärkte sich noch, wenn dies noch möglich war. DOch trat nun auch etwas misstrauisches, listiges in ihre funkelnd wartenden Augen.

( an der grenze, kündigt sich an , wartet auf antwort)
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mi Dez 23, 2009 6:35 am

Ein warnendes, grollendes KNurren machte sich in der grau bepelzten Kehle breit, als der Geruch der Fähe, die er wohl gerade etwas harsch zurück gewiesen hatte, stärker wurde. Ihr Glück war es, dass der Rüde bereits auf dem Weg zurück zum Rudel war, denn hätte sie ihn angetroffen, wo er noch seinen Urin verspritze, wäre das alles andere als gut für Jakara gewesen. Er hatte ihre verletze Stimme noch immer im Ohr, doch das sie ihm tatsächlich nachzuspionieren schien, ließ auch den letzen Rest Anstand in seinem Leib zunichte werden. Langsam wurde die Ähnlichkeit zu Givaan immer deutlicher. Seine bernsteinfarbenen Augen glühten kurz auf und er baute sich vor Jakara auf, als sie zum dritten Mal bei ihm stand. Sein Blick war eiskalt und entgegen seines Wesens mörderisch wütend.

Ja. Ich dachte es auch und mir tut es ebenso Leid. Doch anscheinend habt Ihr nicht verstanden, worum es mir geht. Auch in einer Beziehung. Ich möchte nicht das Gefühl haben müssen, stets auf der Hut zu sein, weil ich mit jener und dieser Fähe sprach. Weil ich jener udnd ieser Fähe ein Kompliment machte oder ihr sogar meien Zuneigung ausdrückte. Ich bin ein ehrliches Wesen, Jakara, also werde ich Euch jetzt auch ehrlich ins Gesicht sagen, wie es um mich steht: Ich mag Euch, wirklich. Aber um eine feste Beziehung aufzubauen, um tatsächlich von tiefründiger Liebe sprechen zu können, müsstest Ihr erst einmal verstehen, was es bedeutet, sich gegenseitig zu vertrauen. Habe ich Euch irgendetwa svorgeworfen, als Ihr den weißen Rüden und später den schwarzen Rüden aufgesucht habt? Nein. Aus einem einfachen Grund: Ich dachte, ich könnte einem Wesen vertrauen und könnte erwarten, mir würde ebenfalls Vertrauen geschenkt. Anscheinend ist dem nicht so.

Sein BLick schien leer, ausgestorben, erloschen. Chazaar tat es weh, so mit einer Fähe sprechen zu müssen und wieder einmal sah er Celtic Lune vor sich, abgemagert, eingefallen und am Ende ihrer Kräfte. Er hatte sie umgebract. Es wäre also besser, sich jedem weiblichen Wesen als Freudn anzunähern, nicht aber als Partner oder Gefährte. Sein Blick verdunkelte sich, spiegelte Bitterkeit und Schmerz wieder, doch niemand würde wissen, woher er kam. Denn niemand wusste etwas von den selbst auferlegten Qualen des Rüdens. ER war für den Tod seiner Mutter zuständig. ER hatte sein Rudel verraten, nicht sein Bruder. ER konnte seinem Vater nicht helfen. ER hatte seine eigene Gefährtin umgebracht. ER war schuldig am Tod seiner Welpen. Was hielt ihn also noch in einer Welt wie dieser? Eigentlich nichts. Er schnaubte verachtend über sich selbst, trat an Jakara vorbei udn blieb doch nochmals stehen. Seine Stimme klang rau und kalt. Givaan´s Stimme.

Es wäre wohl besser, wenn uns nichts verbinden würde, außer einer Freundschaft. Glaubt mir, Jakara. Es würde Euch sonst den Tode bedeuten.

Wie schon vielen andern vor ihr. Doch dass wusste keiner. Niemand wusste es und nie würde es jemand erfahren. Chazaar hatte sich eine eigene Hölle gestaltet, die grausamer nicht hätte sein können. Seine Vergangenheit, seine Seelenpein würde ihn auf ewig foltern, ob e rnun abschloss oder nicht. Doch Givaan schien ebenfalls ein zerstörtes Wesen zu sein. Doch ging es es komplett anders an. Er riss weitaus mehr Wesen mit in den Tod, als Chazaar es hatte sehen wollen. Denn er wollte sie retten.

Noch immer humperlte er leicht vom Kampf mit Givaan und doch schritt er mit ausdruckslosem Gesicht voran. Jakara udnd ie anderen Fäen mied er, suchte entweder die Einsamkeit oder die Rüden. Kam einer der Welpen in seine Nähe, war es, als legte er einen Schalter um. Augenblicklich erhellte eine strahlende Maske der Freude sein gesicht, doch wandten sich die Fellknäul wieder anderen Dingen zu, erlosch dieses Strahlen und machte nichts Platz. Das war es, was sein Blick zu zeigens chien. Nichts. Leer und erloschen. Sie waren durch den Fluss gewandert und noch immer klebte das nasse Fell an seinem geschwundenen Körper. Im Laufe der Wanderung war er auch magerer geworden, hatte er doch den Welpen, den Alphatieren und dem Rest des Rudels den Vortritt gelassen. Meist blieb für ihn dann kaum mehr als ein Bissen übrig, der nicht einmal da snagende Gefühl des Hungers bestreiten konnte. Und mit seinem Hunger wuchs seine Nervosität. Doch viel mehr einer Ahnung, als dem Hunger heraus stieg seine Wachsamkeit. Chazaar betäubte den Schmerz des Hungers damit, über das Rudel zu wachen. Bei jedem Anzeichen auf Gefahr spannten sich seine Muskeln an, seine Ohren stellten sich kerzengerade auf und er blieb regungslos stehen. Es war eine Tortour, doch Chazaar überstand sie.

Die Alphatiere hatten den Pfad betreten und ein grauer, großer, aber eingefallener Rüde blieb am Anfang des Pfades stehen. Als das gesamte Rudel vorbei gelaufen war, blickte er über seine Schulter zurück und ließ den zusammengekniffenen Blick über die Landschaft schweifen. Einzelne Regentropfen nässten sein Fell und er schüttelte sich dann und wann die perlenden Tropfen heraus. Ändern tat dies auch nicht viel. Als dann das markante Heulen eines Wolfes durch die Landschaft schnitt, richtete sich der Rüde schlagartig auf, sein Blick angespannt, aber leer. Prüfend fuhr seine rabenschwarze Nase in die Luft und mit einer Windböe wurde auch der Geruch einer fremden Fähe zu ihm geweht. Augenblicklich handelte Chazaar warf seinen massigen leib herum und machte einen schwarzen und einen blondbraunen Wolf am Anfang des Rudels aus. Seine Stimme scholl kräftig udn dunkel über die Köpfe des Rudels hiwneg, bis zu Zanba und Givaan.

Zanba! Givaan! Eine Fremde möchte das Revier betreten! Wenn sie uns eine Falle stellt, uns angreift oder dergleichen, sind wir zu schwach, um einem ganzen Rudel etwas entgegen zu setzten. Bei einem Wolf mag das ja noch funktionieren, aber wenn ein gesundes Rudel hinter ihr steht ...

Weiter sprach er nicht, denn jeder würde wissen, was er meinte. Angespannt beobachtete er die beiden Alphawölfe, wobei sein Augenmerk auf den schwarzen Hünen gerichtet war. Wie würde er sich verhalten? Wie ein guter Leitwolf und somit wie ein feiger Kämpfer oder wie ein mutiger Kämpfer udn ein feiger Alphawolf? Chazaar bezweifelte, dass auch nur eines davon in kraft treten würde. Selbstw enn GIvaan das gesamte Rudel gegen ein fremde sRudel aufgescheucht und kämpfen lassen hätte, so würde seine Gefärhtin ihn wohl noch zur Vernunft bringen. So hoffte es der Graue. Es schmerzte ihn, an eine Gefährtin zu denken, doch hatte er sich selbst diese ISolation gewählt. Zum Schutze für die Fähen. Zum Schutze für das Rudel. Möglicherweise auch für seinen eigenen Schutz, er wusste dies jedoch nciht genau zu bestimmen. Sein bernsteinfarbener BLick ruhte noch immer auf GIvaan und Zanba. Wie würden sie entscheiden?

[verärgert - spricht mit Jakara - Zeitsprung - am Anfang des Pfades - bemerkt Shenna - teilt es Givaan&Zanba mit - wartet ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mi Dez 23, 2009 6:53 am

Anstrengend war die Wanderung bisher gewesen, doch zeigen wollte der schwarze Riese es nicht. Um keinen Preis wollte er sich einer Schwäche entblößt wissen, die keineswegss eine Schwäche darstellte. Schwer schnaubend überwand er einen Gesteinsbrocken udn blickte misstrauisch um sich. Irgendetwas an diesen Gesteinsschichten gefiel ihm ganz und gar nicht. Etwas, was sich in seinem Unterbewusstsein festgenagelt zu haben schien. Als ein Heulen ertönte, fuhr sein Kopf augenblicklich herum, nicht jedoch, ohne zuvor nicht noch einen BLick auf eien Stelle geworfen zu haben, wo bereits mittelgroße Steine abbröckelten. Dieses Geborge war eindeutig gefährlich und doch mussten sie diesen Pfad bewältigen. So wand Givaan sich um, ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben, bezüglich der porösen Gesteine.

" Womöglich bist DU zu schwach, Chazaar. Dieses Rudel ist es jedenfalls nicht. "

meinte er herablassend und schneidend. Dann hob er seinerseits den massigen Schädel in die Luft, seiner Kehle lauerte ein mörderisches Heulen,w elches seinerseits zurück zu Shenna geweht wurde. Doch auch fremde Wölfe im und um das Revier würden diese bOtschaft hören, doch war es dem Schwarzen egal.

>> Wer auch immer dort ist, betretet das Revier in der Gewissheit, als Freund oder Wanderer gern gesehen, als Feind jedoch getötet zu werden.Kehrt augenblick zum Gebirge ein, dort werdet Ihr das Rudel antreffen. Erweist Euch als würdig. <<

Langsam verebbte das Heulen GIvaan´s und mit ihm verlor sich die Botschaft im Revier und somit wohl auch bei der Fremden. In seinen Augen funkelte etwas auf, was noch keineswegs als Mordlust tituliert werden konnte, doch würde man diese nur weiter schüren, würde das sanft lodernde Feuer entbrennen und furchtbaren Schaden anrichten. Ein grausames, humorloses und eiskaltes Lächeln stahl sich auf seine Lefzen, dann wand er sich wieder dem Pfad zu. Gerade, als er den ersten Schritt machen wollte, klang ein entsetzliches Geräusch an die Ohren wohl aller Wölfe: das Knirschen vons ich lösenden gesteinsmassen. Entsetzt udn gleichermaßen grimmig blickte GIvaan zurück. Ungefähr an der Hälfte des Pfades lösten sich riesige Gesteinsbrocken und unter lautem getöse, dass GIvaan die Ohren anlegen ließ, brachen sie zurammen und versperrten dem hinteren Teil des Rudels den Weg. Gerade noch rechtzeitig zerrte Givaan einen Wolf, den er nicht erkannte zurück, um ihm - oder sie? - vor einem herabfallenden Stein zu bewahren. Givaan hustete, auf Grund des vielen Staubes und als dieser sich gelegt hatte, starrte er entgeistert auf den Weg. Unpassierbar. Er hatte es gewusst! Ein bestiualisches KNurren perlte aus seiner Kehle und ging nahtlos in ein schauerliches Heulen über. Er verfluchte die Gottheiten, die alten Seelen, die Ahnen, alle,s wa sihm in den Sinn kam. Ein Erdrutsch hatte das Rudel getrennt.

[bleibt stehen - spricht zu Chaz - heult Shenna - Erdrutsch ]


PLOTBEGINN!

_______________

Die Schwärze ist mein Leben.
Die Finsternis meine Seele.
Die Dunkelheit mein Herz.
Und der Tod mein Schicksal.


Blutdurst, Schmerz und Tod,
das ist wonach ich dürste
und was ich glaube.
(c) Raven

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mi Dez 23, 2009 7:43 am

Als Chazaar Zanba und Givaan verkündete, wollte sie zu ihm treten, um genau nachzufragen. Sie wusste, dass er Recht hatte, als er sagte, dass das Rudel zu schwach sei. Doch Givaan war anderer Meinung, und das konnte sie nur zu gut verstehen. Er war ein mächtiger Rüde, in dessen Wortschatz Schwäche nicht vorhanden ist. Auch sie verabscheute es, Schwäche zu zeigen, doch ihr fiel es so viel schwerer, diese zu verbergen, als ihrem schwarzen Gefährten. Sie war kein so hartes Wesen, ihr Herz stand stets offen. Und dieses zu verschließen war etwas, dass die Fähe zu lange getan hatte. Zu lange hatte sie ihre Gefühle unterdrückt, als das sie dies weiterhin hätte tun können. Doch als Leitwölfin eines Rudels konnte sie nicht immer gutmütig und liebevoll sein. Auch musste sie ihren Wölfen zeigen, wer die stärkste Fähe ist. Doch wahrscheinlich würde sie dies erst dann tun können, wenn es wirklich von Nöten war.

Gerade wollte sie auf Givaan zugehen, da trat Lucky vor ihre Füße und teilte ihr mit, dass er durstig sei. Sie wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als plötzlich der Berg begann, laut zu brummen. Aus dem lauten Brummen wurde ein ohrenbetäubendes Grollen, das sie dazu brachte, die Ohren anzulegen und fest zu verschließen. Sie duckte sich vor den plötzlich herabrieselnden Steinen, die direkt auf das Rudel stürzten. Plötzlich war der Angstgeruch der, der alles andere dominierte. Ihr Blick schweifte über das Rudel, doch alle schienen durcheinander zu laufen und der Staub machte es ihr unmöglich, etwas zu erkennen. Einige Sprünge weiter oben sah sie eine Höhle. Und dann erblickte sie plötzlich Givaan, der einen Wolf aus den Gewalten des Berges rettete. Dann fiel ihr Lucky wieder ein, den sie in ihrer Aufregung ganz vergessen hatte. Sie packte ihn am Genick und schleuderte ihn hoch in die Höhle.

„Folgt mir, Wölfe!“

Heulte sie laut, doch ihre Stimme schaffte es nicht, das Getöse zu übertönen und bis zu dem hinteren Teil des Rudels zu dringen. Doch sie war sich sicher, das der vordere teil sie gehört hatte. Und so wartete sie einen Augenblick, denn sie musste das Rudel in Sicherheit wissen, um selber in der Höhle Zuflucht zu finden. Als der Eingang dann drohte, verschüttet zu werden, sprang sie hinterher und schaffte es gerade noch so, sich in die Höhle zu retten. Ihre Beine gaben nach und sie fiel in sich zusammen. Für Zan drehte sich alles um sie herum. Der Gedanke daran, dass die Hälfte ihres Rudels vielleicht zerquetscht worden war, löste die tiefe Verzweiflung aus. Givaan war fort, die Welpen waren vielleicht auch fort, das Rudel war fort. Unter den vielen Steinen und dem Staub vergraben. Für immer.

Das zarte Winseln Luckys brachte sie dazu, aufzublicken. Sie sah die leuchtenden Augen einiger Wölfe. Um ihren Duft zu analysieren war sie momentan nicht in der Lage. Sie trottete mit gesenktem Kopf zu ihrem Welpen und rollte sich um ihn herum. In einigen wenigen Sekunden hatte sie wahrscheinlich all das verloren, was ihrem Leben einen Sinn gegeben hatte. Sie fühlte sich verantwortlich für alles, schließlich hatte sie das Rudel ins Gebirge geführt, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was sie wohl dort erwarten könnte. Die Schönheit des Landes hatte sie geblendet und sie dazu gebracht, den Pfad ins Unglück zu wählen.

[ruft das Rudel zu der Höhle//kuschelt sich an Lucky//in der Höhle]

_______________

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♥️ Givaan ♥️



Zuletzt von Zanba am Mi Dez 23, 2009 7:56 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mi Dez 23, 2009 7:54 am

Lucky hüpfte erfreut neben seiner großen Schwester her. Den ganzen Weg über hatte sein Optimismus gesiegt und Hunger wie auch Durst verdrängen können. Doch als seine Pfoten den trockenen Staub berührten, der sich in den Jahren auf den Berg nieder gelegt hatte, spürte er plötzlich, wie trocken sein Maul war. Also lief er zu seiner Mutter, die wohl gerade zu Givaan treten wollte, aufgrund des fremden Heulens. Er hüpfte um sie herum, um schließlich vor ihr zum Stehen zu kommen. Plötzlich kam er sich vor, wie ein Welpe, was er auch war. Och das wollte er nicht sein. Er wollte sich benehmen, wie sein Vater. Und deshalb reckte er den Kopf hoch und streckte die Brust hinaus.

„Ich hab durst.“


Verkündete er und seine Schultern sackten wieder hinunter. Gerade als seine Mutter zu einer Antwort ansetzte, gab der Berg ein lautes Grollen von sich. Anfangs dachte Lucky, es handle sich um einen bösen Dämon, der sie angreifen wollte, und versteckte sich unter seiner Mutter, doch als er dann sah, wie die Steine den Berg hinab stürzten und drohten, das Rudel zu zerquetschen, wusste er, was los war. Erstarrt vor Schreck blieb er sitzen und beobachtete, wie sein Vater einen Wolf aus dem Schatten einer dieser Steinkugeln rettete und dann mit ihm in einer Staubwolke verschwand. Lucky wollte ihm hinterher rennen, doch jemand packte ihn am Nacken und schleuderte ihn in eine Höhle. Er wollte wieder hinaus rennen, doch der Eingang verschloss sich vor seinen Augen und es wurde stockfinster. Er begann zu zittern und sah sich um. Zu seinem Glück bemerkte er die leuchtenden Augen der anderen Rudelmitglieder. Auch die Braunen seiner Mutter konnte er erkennen, die dem Rudel zuvor befohlen hatte, in die Höhle zu fliehen.

„Mami? Lynn?“

Zwar wusste der junge Rüde, dass sein Vater in der Staubwolke verschwunden war und es nicht in die Höhle geschafft hatte, doch hoffte er, dass Mutter und Schwester bei ihm waren, um ihn zu beschützen. Er drückte sich mit dem Rücken gegen eine steinerne Wand, als die Dunkelheit immer weiter auf ihm zukam. Er sah schwarze Arme vor sich, die nach ihm griffen. Plötzlich bröckelten kleine Steinchen und Staub von der Wand ab, um ihm auf den Kopf zu fallen. Die schwarzen Arme verschwanden wieder und Lucky winselte beängstigt. Erneut sah er sich um und hoffte nur noch auf den Schutz der Mutter, den er nun mehr als alles andere brauchte.

[redet mit Zanba//wird in die Höhle geworfen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mi Dez 23, 2009 8:40 am

Dev trabte hinter dem Rudel her, sie hielt sich etwas abseits. Zugehörigkeitsgefühl spürte sie noch nicht einmal im Ansatz und sie versuchte es auch erst garnicht eines zu bekommen.

Was mich wohl erwartet. Ich hoffe, nichts Schlimmes und hoffentlich nicht etwas, das mich zu sehr belastet. Habe ich mir irgendwo die Schulter geprellt? Verstaucht? Naja, den Heiler hier werde ich wohl damit nicht belästigen, wird schon ein Phantomschmerz sein,der von meinem psychischen Problem ausgeht und ich mir einfach vorspiele

Die schwarze Fähe drehte den Kopf um alles im Blick zu haben. Sie hatte nicht über ihre Macken nachgedacht. Ihr blindes Auge war für sich komplett normal,aber sie befüchrtete,dass sie dadurch unterschätzt wurde. Naja, bis jetzt hatte sie niemand drarauf angesprochen,aber das konnte sich ja auch ändern.Auch die Narbe, die ihr nun die Schmerzen und Unangenehmigkeiten bereitete, war nicht zu übersehen. Zusammen mit ihrem etwas zotteligen Äußeren und dem geklappten Ohr musste sie keinen guten Eindruck machen. Zwar waren alle..fast alle... ganz nett oder neutral,aber bestimmt dachten sie nur Schlechtes über sie oder hielten sie für einen ungepflegten Schmuddelwolf...

Ich werde es ihnen schon noch zeigen!

Kurz nachdem sie diese Worte gedacht hatte, stolperte sie über einen Stein und bremste ihren Sturz mit der Schnauze. Wegen ihrem blinden Auge hatte sie ihn nicht gesehen.


[Zusammenfassung!]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mi Dez 23, 2009 2:40 pm

Als das brummen anfing und der Boden anfing zuwackeln sprang er in eine Höhle, die er bisher noch nicht kannte. Der kleine Rüde wurde auch in sie geworfen und Zanba sprang ebenfalls hinterher. Sie rollte sich um ihn und er spürte für die beiden Mitleid. Er hatte keine Partnerin für ihn wäre es nicht so schlimm dort zu verhungern. Zanba dagegen hatte einen Partner und einen Welpen, sie durften einfach nicht in dieser Höhle sterben. Nach einer Weile trat Netis dann näher an den Rüden und Zanba.

"Hallo ihr beiden. Zanba? Wenn ich irgendetwas für euch tun kann dann sagt es mir. Ich tue alles damit wir alle wieder hier heraus kommen. ich könnte vielleicht später auf ihren kleinen Zwerg aufpassen."

In seiner Stimme lag Mitleid, aber auch Hilfsbereitschaft die er noch nie zuvor gezeigt hatte. Zu gerne hätte er Zanba gesagt wie Leid ihm das tat, jedoch hatte er die Befürchtung sie wäre danach noch trauriger, dass wollte er ihr nciht antun.

oO(Was wohl die anderen gerade tun? Hoffentlich geht es ihnen gut. Eben stand ich noch vor Givaan und habe gefragt ob ich ins Rudel darf und nun sitze ich hier in der Höhle fest.)Oo

Für einen kurzen Moment musterte er den kleinen rüden der neben der Alphera lag. Sie gaben ein trauriges Bild ab. Wenn der kleine Rüde starb würde er sich das nie verzeihen können. Netis kannte ihn zwar nicht aber er fand ihn niedlich.
Jeder Atemzug konnte der letzte Netis Lebens sein.

oO(Sollte ich ihr vorschlagen das ein paar die Höhle inspizieren)Oo

Vielleicht gab es ja einen unterirrdischen Gang nach draußen oder einen See im inneren der Höhle. Je mehr er davon schwärmte desto lieber wollte er die Höhle inspizieren. Nun waren seine Augen weit aufgerissen, jedoch bemerkte er es nach kurzer Zeit und dachte es sehe komisch aus. Deshalb machte er seine Augen auch wieder normal. Vorsichtig legte er sich neben Zanba, dabei schaute er immer wieder auf den kleinen Rüden.

[sitzt in der Höhle fest//spricht mit Zanba]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Do Dez 24, 2009 2:12 am

Chepi lief eine Zeit lang ohne etwas zu realisieren dem Rudel hinterher. Nein eher hinter Givaan, als sie plötzlich die Gesteinsmassen sah und auch erkannte was nun passiert war.
Die Fähe sah sich um, es war staubig doch war sie keineswegs in der Höhle bei den anderen. Dennoch Panisch sah sie sich um. Mit ein paar Wölfen des Rudels sowie Givaan stand sie alleine da. Der Alpha machte ihr ein wenig Angst und Chepi trat ein Stück nach rechts.

"Es tut mir Leid das ich euch gestört habe."

meinte sie mit Leiser und Sanfter Stimme.
Chepi hob ihre Rechte Vorderpfote und ging noch ein Stück nach hinten. Das alles kam ihr komisch vor. Vorallem so plötzlich.
Mit einem ängstlichem Blick schaute sie nochmals zu Givaan.

'Ich bin ein Spion? Na wenn der wüsste. Sicherlich bin ich das nicht, doch wenn er so meint. Soll ich wieder umkehren? Nein, ich kann alle hier doch jetzt nicht im Stich lassen, doch was kann ich schon machen? Dämlich hinterher trotten und so tun als ob ich das ganze Spektakel hier gut fände. Doch würde ich dem Alpha jetzt was erklären, hielt er mich für was schlechtes. Die ganze Situation. Er würde denken mir wäre das egal. Ist die Alphera nicht in dieser Höhle? Werden wir noch weiter hier sein? Ich werde das jetzt nicht fragen.'

All diese Fragen stellte die kleine sich, doch waren sie nicht von bedeuten.
Langsam trat sie nochmals zurück, weiter weiter, immer weiter. Bis sie als eine der letzten Wölfe dort stand. Chepi war sowas wie die letzte in der hinteren Reihe. Doch was konnte sie nun tun?

[Beobachtet das Geschehen - Entschuldigt sich - denkt nach - geht weiter nach hinten]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Do Dez 24, 2009 3:28 am

Kara hörte Chaz zu und nickte. Etwas hatte sie verstanden.

Freunde...

sagte sie und drehte drückte sich kurz-und freundschaftlich- an Chazaars Pelz, ehe sie zum Rudel zurückkehrte.

Es war ein langer, beschwerlicher Weg, den dass Rudel zurücklegte und Kara schmerzten die Knochen. Sie lief etwas abseits, um jederzeit Kräuter sammeln zu können, und beobachtete Chaz nur manchmal. Sei roch einen fremden Wolf und stellte aufmerksam die Ohren auf. Chazaars Stimme klang immer noch so schön, pbwohl Kara sie lange nicht mehr gehört hatte. Sie schüttelte ihr fell und beobachtete die Fremde. Doch dann gab es ein Brummen von einem Berg, das sich schnell zu lautem Krach wurde. Kara jaulte und folgte Zanba schnell in die Höhle. Sie hustete und spuckte die Kräuter aus, die sie noch im Maul gehabt hatte. Sie musste etwas verschluckt haben, denn sie röchelte nach Atem, während ein Brennen ihre Kehle hochstieg. Jaulend schüttelte sie sich, aber es wurde nicht weniger. Wieder musste sie husten und es schnürte ihr die Kehel ab. Langsam sank sie zurück, berührte irgendeinen anderen Wolf und verlor das bewusstsein.

Black stellte sie vor sie und blickte zu ihr hinab. Kara hob die Schnauze und berührte sein weiches fell. Es gab weder die Children of the Moon in dieser Welt, noch irgendeinen anderen Wolf. Nur sie beide standen vor dieser Höhle, dim dichten Laub versteckt und schauten suchend hinein.
Wo ist Mutter?, fragte Jakara.
Ich weiß es nicht! Ich habe schon vorhin den Bach entlang abgesucht, Jaki!, erwiederte Black winselnd.
Du hast sie doch töten wollen!
Nein...
Doch!
Ich weiß nicht, dieses feuer in mir, diese wilde Wut...Sie hat mich auf einen anderen Wolf gehetzt.

Ein Bär kam aus dem Unterholz und Kara schrie:
Black! Ein Bär! Und an ihm klebt Mutters Geruch!
Black heulte und gemeinsam setzten sie dem Bär nach, welcher sie mit einigen tatzenschlägen zur Seite schob.
Das macht Mutter auch nicht wieder lebendig..., meinte Black traurig.
Du hast recht! Ich werde aufbrechen und mir ein Rudel suhen...Wo Mutter nun tot ist...


Kara erwachte plötzlich und starrte zu den anderen Wölfen. Die realität kehrte in sie zurück und sie rappelte sich auf, während die Erinnerung an den Tod ihrer Mutter und die Trennung von Black in ihr blieben.

[bei Chazaar-geht zurück zum Rudel-ZEITSPRUNG-läuft mit dem Rudel-bemerkt die Fremde-in der Höhle-verliert das Bewusstsein-träumt-erwacht]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   So Dez 27, 2009 10:23 am

Dev hörte einen lautes Brummen. Sie legte den Kopf schräg,um zu erfahren wo er herkam. Es wurde immer aufdringlicher und Dev sprang mit einem Satz in die nahegelgene Höhle.

Was sollen wir nun tun. Oder ich, bin ich denn alleine?

Sie sah sich um. Nein,einige andere waren ebenfalls in die Höhle gesprungen.

Puh, wenigstens bin ich nicht ganz auf mich gestellt. Hoffentlich ist ein Alpha dabei, er wird uns sicherlich führen können.

Etwas besorgt sah die Fähe sich um. Plötzlich Erschöpfung übermannte sie. Alle Anstrengungen schienen sie einzuholen und ihr wurde schwindlig. Alles schien sich schnell zu drehen und sie rief

Aufhören!

Ein lautes Echo kam zurück. Benommen setzte sich Dev hin und versuchte sich zu beruhigen. Die Aufregung war zu viel für sie, obwohl es nur etwas erschreckend gewesen war.

Na das kann ja heiter werden

Dachte sie sich und wartete auf Anordnungen von den anderen.

[Merkt ein Beben - rettet sich in Höhle - fühlt sich nicht gut]


Zuletzt von Devota am Mo Dez 28, 2009 8:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Givaan

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mo Dez 28, 2009 3:52 am

Der Rüde schüttelte sich energisch den Staub aus dem Fell, hustete und nieste schlussendlich. Sein glühender, ohnehin schon gereizter Blick bohrte sich durch die Staubwolken und verriet einzelnen Wölfen, wo er sich momentan befand. Der Staub legte sich einw enig und langsam konnte der Schwarzgepelzte wieder besser sehen. Doch was er suchte, war verschwunden. Wo waren Zanba, die Welpen und das restliche Rudel?

Mit energischen Schritten trat er aus dem Staub heraus, schüttelte sich noch ein letzes Mal ein rieselndes Gerinnsel aus Staub; Sand und kleinen Erdbrocken aus dem Fell und starrte fassungslos auf die verschüttete Höhle. Waren seine Augen sonst eiskalt, mörderisch, womöglich auch blutrünstig und kalt, als dem Schwarzen klar wurde, unter Umständen gerade die Hälfte des Rudels, seine Welpen ebenfalls, eingebüßt zu haben, kam dies einem Schock gleich. Als ihm jedoch langsam klar wurde, ebenfalls seine geliebte Gefährtin in diesen Bergen verloren zu haben, stürtze er sich wild knurrend, die Zähne gefletscht, Geifer aus seinem Fang tropfend, auf den verschütteten Eingang zu. Mit hasserfüllten, fast schon panischen Bewegungen kratze er an den Steinen, stieß mit Schulter, Flanke und seinem massigen Leib gegen die Wand, welche nur noch weiter zugeschütet wurde. Tief aus seiner Kehle kam ein rauer, grollender Ton, der sich langsam zu einem heulen hocharbeitete, welches schauerlich durch den Wind schnitt.

Glauben wollte er es nicht und bekanntlicherweise starb die Hoffnung zuletzt. Doch ebenso hart, wie Givaan seinW esen war, ebenso hart sah er die momentane Situation. Seine Gefährtin war womöglich tod, die Hälfte des Rudels ebenfalls und seine Welpen ... Er dachte an Blizzard, Njima, Lucky. Der jüngste unter ihnen, er hatte ihn einst umbringen wollen. Jetzt konnte er sich ein leben ohne ihn kaum noch vorstellen. Doch das Monster in ihm wollte es noch immer und Givaan wand sich mit versteinertem Gesicht von der Höhle ab. An das zerstreut wirkende, unruhige Rudel. Seine Stimme klang dunkel und hallte zwischen den Bergen unheimlich dunkel wieder, als würde er gleich verschwinden und sie in einem Blutgemetzel zurück lassen. Seine Stimme nahm langsam einen harten, eiskalten Klang an, denn inzwischen ließ es sich wahrscheinlich nicht mehr leugnen: Zanba war tot. Mit ihr die Welpen und das restliche Rudel, doch alles wirkte seltsam unreal auf den Rüden. Doch schien es, als würde man ihn direkt in der Mitte zerteilen, unendlich langsam - und qualvoll.

"Beherrscht euch, verdammt nochmal! Was seid ihr? Quängelnde Haushunde, die nicht einmal solch eine Situation meistern können, oder wahrhaftige Wölfe, die wissen, wie man weiter lebt? Ich jedenfalls werde diese Reise fortsetzten, möge mir der folgen, der ein echter Wolf ist. "

Damit wand er sich um und verschwand auf einem Nebenweg, der nicht verschüttet worden war. Einzelne Gesteinsbrocken lagen ihm im Weg, doch er überkletterte sie mühelos und verschwand im Nebel des Berges. Wer ihm folgen wollte, müsste schnell handeln.

[verzweifelt - kratzt an der Höhle - wendet sich an den Rest - wandert weiter]

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Die Schwärze ist mein Leben.
Die Finsternis meine Seele.
Die Dunkelheit mein Herz.
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mo Dez 28, 2009 5:09 am

Hustend erhob sich der graue Rüde, Staub bedeckte sein zuvor so weiches, glänzendes Fell und ließ ihns eltsam mitgenommen aussehen. In den bernsteinfarbenen Augen lag ein Glanz, der um einiges besser zu Givaan gepast hätte, nicht aber zu Chazaar. Keuchend erhob er sich, schüttelte den Staub aus seinem Fell und bekam noch mit, wie Givaan verzweifelt an der Höhle zu kratzen schien. Ein BLick genügte und der Graue hatte es erkannt: Zanba fehlte, ebenso die Hälfte des Rudels. Dass Jakara ebenfalls bei Zanba in der Höhle war, beruhigte ihn einw enig, schließlich würden sie sich somit nicht wieder zu nahe kommen. Aber es war allein der Leitwölfin zu verdanken, dass die Heilerin noch lebte. Wäre sie bei ihm geblieben, würde sie nun regungslos unter einem Stein begraben liegen. Denn es war Givaan zu verdanken, der ihn heraus gezogen hatte und ihn somit gerettet hatte. Welch Ironie.

.oO(Wen wirst du als nächstes umbringen, Bruder? Mich, weil du mich gerettet hast udn mit dieser Schande für deine schwarze Seele nicht leben kannst? Eine der Fähen, weil sie dir zu schwach erscheinen, wie auch der Rest deines Wurfes? Jemand ganz anderen, weil deine Gefährtin verschollen ist? Oder vielleicht sogar dich, weil du weder als Vater, noch als Partner gute Dienste geleistet hast? Verrate es mir, ich werde dir helfen, Bruder. Selbst, wenn die Bestie erwacht, ich helfe dir. Weil wir Brüder sind. )Oo.

Der Gedanke schmerzte, denn nichts wünschte sich der graue Rüde mehr, als wieder ein Wesen zu kennen,w elches seiner Familie entstamnmte, überlebt hatte und mit ihm nun glückliche, wie schmerzhafte ERinnerungen teilte. Er schnaufte schwerfällig, hörte seine Krallen über die gesteisnbrocken kratzen und wand sich dann an das zurück bleibende Rudel. Irgendwie schien es, als wüssten sie nicht recht, ob sie Givaan folgen, oder meiden sollten. Chazaar konnte es ihnen nachempfinden. Er blickte auffordernd zu ihnen, wand sich dann ab und folgte Givaan.

Langsam lief er neben seinem Bruder, wohl wissend, dass dieser ihn in seiner Ungeduld wegbeißen würde. Doch wusste Chaz um die Seelenqual, die den Schwarzen quälte und es schien beinahe, als würde wieder die alte Seele Chazaar´s hervorbrechen und sich zeigen. Er blickte zu Givaan. Imposant und eiskalt waren wohl zwei Worte, die ebenso vergänglich, wie passend gewesen waren. Er dachte an den schwarzen Rüden, Raayu hieß er, und schmunzelte humorlos. Raayu und Givaan. Sie würden ein deutlich ähnlicheres Geschwisterpaar darstellen, als Givaan und Chazaar. Er schüttelte seinen Kopf und verbannte dieses Bild aus seinen gedanken. Denn eine shatte er noch nie gemocht: wenn jemand ihn verleugnete. Was definitiv der Fall zu sein schien.

Givaan! Bitte, warte! Das Rudel ist erschöpft, du bist wütend und nicht mehr Herr deiner selbst! Bleib stehen. Rede über das, was geschehen ist. Zanba und die Welpen werden wohl kaum so leicht sterben, wie ein menschling. Glaub mir das, ich habe sie und dich in den letzen Tagen gut beobachten können. Du hängst viel zu sehr an ihr, um ihr auch nur ein Haar zu krümmen und sie hängt viel zu sehr an diesem Rudel, um so schnell zu sterben. Und sie liebt dich! Liebt dich wirklich, wie eine Gefährtin es nur selten tut! Du müsstest uns nur ein kleinw enig helfen, dann werden sich dir hilfreiche Pfoten entgegen strecken! Versuch es wenigstens, Bruder. Denn ich hasse es, einen so starken Wolf so leiden zu sehen.

Das letze hatte er leise gesagt und nun fiel er wieder etwas zurück, spürte seine vernarbten Wunden deutlich und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Dann folgte er dem Schwarzen schweigend. Die Folge seiner offenen Rede würde er bald zu spüren bekommen. Wahrscheinlich sehr bald.

[vor der Höhle - folgt Givaan - spricht zu ihm - schweigt und wandert ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mo Dez 28, 2009 7:37 am

Zanba blickte in die endlose Dunkelheit, die sie umgab. Sie spürte den Schock, der in der Luft lag und eine bestimmte Anspannung, die schwer zu beschreiben war. Irgendwo tropfte etwas Wasser auf den Boden. Das Geräusch, das der Wassertropfwen hinterließ, hallte durch die ganze Höhle. Zan war keine dumme Wölfin und sie wusste, wie sie das langgezogene Echo zu deuten hatte. Sie wusste, wie sich der Schall in der Höhle ausbreitete, als sie lauschte, wie das Tropfen verklang, um gleich darauf erneut als einziges Geräusch in der Dunkelheit gekührt zu werden. Etwas unbeholfen rappelte sie sich auf und schütteltwe ihren Pelz. Es war nicht sonderlich feucht in der Höhle, die Trockenheit machte die Wände bröckelig und den Sand staubig. Und trotzdem musste esWasser geben. Der Gedanke an Wasser brachte die Wölfin dazu, ihre Augen für einen Moment zu schließen, nur um dann dieselbe Dunkelheit zu erblickten, die ihr irhe Augen auch im geöffneten Zustand zeigten. Hoffnung funkte in ihrem Herzen auf und sättigte ihren qualmnden Optimismus, der mit jedem erneuten Echo zu wachsen schien. Sie trat einige Schritte vor, um dann die Nase zu heben und die vertrauten und geliebten Düfte ihres Rudels einzuatmen. Doch zusammen ergaben sie nicht wie gewohnt die Farben des Regenbogens, sondern ein Konzert ohne Instrumente. Der süße Duft fehlte, der ihr Herz schneller schlagen ließ, und die Gerüche vieler anderer Wölfe. Trotzdem wusste sie, dass Depressionen sie nicht weiterbringen würden und so gab sie ein Heulen von sich, das durch jeden einzelnen Tunnel hallte. Wage erinnerte sie sich daran, als ihr von dem tunelsystem berichtet wurde, das sich durch die Berge schlängelt. Und die Erinnerung an einen möglichen Ausgang blieb ganz verschwunden. Nebelschwaden hingen über der längst vergangenen Lehre, die Zanba dem Land näher gebracht hatte. Trotzdem funkelten ihre Augen, verloren den ehrgeizigen Glanz nicht, der sie einzigartig macht.

"Wölfe des Rudels... Ist einem von euch etwas zugestoßen?"

Fragte sie mit unterdrückter Besorgtheit. Zanba gefiel es nicht, dass sie nichts gegen den schweren Schicksalschlag tun konnte, außer das Rudel gesund aus dem Tunnelsystem heraus zu führen. das war schon immer ihre Aufgabe gewesen, doch würde einer verletzt sein, dann könnte sie diese nicht so meistern, wie sie es seid anfang des Jahres tat. Immer und immer wieder sagte ihr ihr Gewissen, dass sie schuld sei, würde ein Wolf es nicht wieder bis zum Tageslicht schaffen und dann träumte Zan davon, wie dei Sonnenstrahlen ihre Nase kitzelten und sehnte sich danach, wie der glühende Ball ihr den Pelz wärmt, bis er müde wird und hinter den Bergen verschwindet. Diesen Anblick hatte sie lange genießen dürfen, als sie noch den Wald belebt hatten, doch nun war sie in den Bergen gefangen, die dann von der Sonne berührt werden, wenn das Taglicht sich zur Ruhe legt.

Als die Leitwöflin die Luft prüfte, bemerkte sie neben dem vielen Staub auch ein paar Graupelzchen. Sie drehte ihre Ohrmuscheln und horchtze auf die Ballen an ihren Pfoten. Nun konnte die das Trippeln der winzigen Pfoten spüren und hören. Die Graupelzchen mussten igrendwie in die Höhle gekommen sein und dort pberleben können, und wenn die winzigen Wesen dies konnten, dann konnte Zanba's Rudel das auch. Vielleicht hätte der Mond ihnen den Weg weisen können, doch es gab keine Schlitze, durch die er hätte hindurchscheinen können - weder er, noch das Licht des Feuerballs oder die Kleinen Nachtlichter. Die Hoffnung wuchs in der Fähe, mit jedem Trippeln, das ein Graupelzchen verursachte und mit jedem Echo, das die Tropfen durch die Höhlen schickten.

"Hört mir zu, Wölfe. Nicht jeder von uns ist hier drin gefangen - hoffen wir, dass die anderen nicht verschüttet wurden. Doch ich weiß, dass wir uns in einem Tunnelsystem befinden, welches nicht nur einen Ausgang besitzt. Es gibt hier Wasser. Ich kann es nicht nur tropfen hören, sondern auch riechen. Außerdem leben hier unten Graupelzchen. Zwar ist nur wenig Fleisch an ihren Rippen, doch werden wir es schaffen, uns von ihnen zu ernähren, bis wir den Ausgang gefunden haben. Wir sind keine Schoßhündchen. Kein Lebewesen kann uns bezwingen, also können diese Berge es auch nicht!"

Sie spürte, wie ein kühler Wind durch ihr Fell strich und ihr etwas zuzuflüstern schien. Zanba wünschte sich, die Sprache des Windes sprechen zu können und sein snaftes Zischen zu verstehen. Denn der Wind kam von außerhalb und er musste den Weg kennen, der auch das Rudel wieder dorthin bringen könnte. Es knatschte unter den Pfoten der Leitwöflin, als sie einige unsichere Schritte in die Richtung setzte, zu der aus der rundlichen Höhle ein schmaler Gang wurde, der immer enger zu werden schien. Ein Ende konnte sie nicht erblicken, und audch kein licht, sondern nur die erdrückende Fintsernis, an die sie sich mittlerweile zu gewöhnen schien.

(Givaan..)


Dachte sei und Trauer umschloss ihr Herz, um gleich darauf wieder fort zu weichen und der Geborgenheit Platz zu machen. Givaan war ein finsterer Rüde, der eine finstere Seele so wie auch ein finsteres Herz besaß. Doch Zanba hatte es geschafft, ihn kennen zu lernen und das an ihm zu sehen, was er wirklich war. Und sie war sich sicher, dass wenn sie es schaffte, diesen pechschwarzen Rüden zu bändigen, sie es auch schaffte, die Dunkelheit unter dem gebirge zu bädnigen. Schließlich kannte sie Givaan schon eine lange Zeit. Und mit diesen Gedanken zeichnete sich in dem pechschwarzen Nichts plötzlich das Gesicht ihres Gefährten. So viele Ausdrücke lagen darin und doch war es so leer und eiskalt. Zan warf einen Blick über die Schulter zu dem Rudel.

"Wir finden schon einen Weg hier raus. Folgt mir, meine Kinder."

Und so schritt sie voran, machte sich auf einen harten Weg gefasst. Ihre Lungen protestierten anfangs gegen die wenige Luft, doch als erneut ein kühler Wind aufkam, weiteten sie sich, um all die frische Luft in sich aufzunehmen. Der Tunnel bog sich nach links und rechts, als wisse er selber nicht, wo er ein Ende finden sollte, doch schließlich erblickte Zanba eine weitere Höhle, deren Decke zwar tief war, aber deren Wänden sich weit nach links und rechts erstreckten. Die langbeinige Fähe musste sich ducken, um mit dem Kopf nicht gegen die harte Deck aus Stein zu stoßen, die jedoch mit jedem Zentimeter höher zu werden schien, bis Zan sich wieder zu voler Größe aufrichten konnte.

[redet zum Rudel//riecht Graupelzchen//Folgt einem schmalen, engen Tunnel//bei ihr alle Wölfe die in der Höhle gefangen sind]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mo Dez 28, 2009 9:18 am

Kara hörte Zanbas Worte und richtete sich stöhnend auf, ihr Kopf dröhnte. Sie atmete schwer ein und der Staub versperrte ihre Atemwege, sodass die Fähe husten musste. Sie schnappte nach Luft.

"Es geht..."

antwortete sie auf Zanbas Frage an das Rudel, immer noch röchelnd, und sah sich zum ersten Mal in der Höhle um. Auch sie hörte und roch das Wasser und die Graupelzchen.

(Wo bist du, Chazaar?)

fragte sie sich, denn der Rüde war nicht da.

(Lebst du noch?)

Kara hustete erneut und folgte Zanba. Ihr Lunge war verstaubt, und sie hielt an.

"Wasser..."

stöhnte sie.

"Wasser!"

Langsam lief sie weiter.

(Wasser...Wasser...Wasser)
°Sei stark, Schwester!°
(Wasser...)


Alles um Kara herum begann sich zu drehen. Alles vor ihren Augen verschwamm. Die Fähe kippte einfach zur Seite um und alles wurde schwarz. Der Black-Out dauerte nur wenige Sekunden und Kara rappelte sich ieder auf.

(Wasser...)

"Wasser!"

stöhnte sie und sah sich um. Ein Tropfen war ganz nahe und Kara näherte sich einem kleinen Rinnsaal. Sie hielt ihre verstaubte Zunge unter den Wasserlauf und nahm gierig die Flüssigkeit auf. dann schaute sie sich um. In der Nähe des Wassers wuchsen Moos und einige andere Pflanzen. Kara sammelte sie ein und schaute zu Zanba und dem Rudel.

"Ist jemand verletzt? Ich habe ein paar kräuter gefunden!"

sagte sie.

[bei Zan und dem rudel in der Höhle-antwortet zan-bricht zusammen-wacht wieder auf-trinkt-sammelt Kräuter-fragt das rudel was]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Mo Dez 28, 2009 1:18 pm

Chepi sah ein wenig verzweifelt umher. Zanba hieß also die Alphera und Givaan der Alpha. Sie hatten einige Welpen, doch was nützten Chepu nun diese Informationen?
Die Fähe blickte zu Givaan. Er sprach ein wenig, dann wollte er weiter. Wie dumm. Chepi kannte ihn zwar nicht - sowie den Rest, und gehörte sie auchnochnicht dazu - doch wollte die Fähe die anderen nicht einfach zurücklassen. Das wäre schlimm. Wenn man sie zurück liese, dann würden sie vielleicht sterben.

"Givaan. Ich weiß, du kennst mich nicht. Ich kenne euch nicht - das ganze Rudel. Doch glaube ich ebenfalls nicht das die anderen so schnell sterben in dieser Höhle.
Ich denke auchnicht, das jemand zerquetscht wurde oder ähnlich sonderbares.Deine Gefährtin, sie ist dort. Vielleicht ist hinter all diesen Felsbrocken eine Höhle.
Ich rate dir, geh nicht weiter. Versuch erstmal sie zu befreien. Ich denke, alle hier anwesenden werden dir Helfen.

Und wenn du dich dann fragst, warum grade ich das sage, obwohl ich nichts über euch weiß. Nunja, ich mag es nicht andere im Stich zu lassen. Und die anderen hinter den felsen möchten auchnicht im Stich gelassen werden, falls es für sie keinen anderen Ausgang gibt. Ich werde nicht weitergehen, zumindest momentan nochnicht."


Chepi realisierte nicht wirklich das, was sie da grade sagte. Kam das wirklich aus ihr? Nunja, sie hatte einen Instinkt für das Gute und verabscheute das Böse - und obwohl Givaan anfangs nicht sehr nett zu ihr war, wollte sie ihm helfen. Weniger ihm, mehr dem Rudel.
Die kleine 'setzte' sich vor die Felsbrocken und versuchte etwas zu hören.


[Erhält 'Informationen' - spricht zu Givaan - realisiert nicht wirklich - setzt sich]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Di Dez 29, 2009 3:42 am

Erst Chazaar, sein nervtötender Bruder, dann diese kleine Fähe, die gerade erst neu hinzugestoßen kam und weniger Überlebensinstinkte aufwies, als einer der Welpen. Sogar weniger als Netis, dachte er spottend und fuhr im selben Moment herum. Die Beißhemmung untereinander im Rudel rettete so einigen Wölfen hie rdas Leben, da sollten sie glücklich und erleichtert drüber sein. Chepi jedoch lag momentan unter seinen ÜPfoten, war sie doch deutlich kleiner, als der schwarze Hüne. In seinen Augen saß mörderische Wut und als er zischend auf die kleine Fähe einsprach, zogen seine Lefzen sich weit zurück. Viel zu weit.

" Als ob ich das nicht schon versucht hätte. Denkst du wirklich, ich will meien Gefährtin und die Welpen, das restliche Rudel, im STICH lassen?! Wenn das deine Auffassung ist, dann bist du hier eindeutig falsch. Wenn mir das Rudel da drin auch egal sein sollte, bei ihnen ist meine GEFÄHRTIN! Und die werde ich nicht im Stich lassen, allein aus dem grund heraus, dass sie das einzige Wesen hier ist, was wirklich versteht, wer ich bin. Weshalb ich Dinge tue, die euch grausam erscheinen. Ich habe es versuch, diesen gesteinshaufen zu bewegen und selbst mit zwanzig, hundert, tausenden Wölfen würde dieser Gang verschüttete bleiben. Die Steine würden nur noch größeren Schaden anrichten, als sie es vorher schon getan hatten. Wenn du dir den Ausgang jedoch einmal genauer angesehen hättest und gesprochen hättest, nachdem du gedacht hast, wäre dir das womöglich aufgefallen. Ich jedenfalls werde hier nicht dumm rumsitzen, in dr Hoffnung, ein Wunder möge uns helfen!"

Er hatte seinen Fang immer weiter an Chepi´s Gesicht gebracht, das Glühen seiner Augen wurde drohender, ja, beinahe mordlustig. Mit einem schnappenden, zischenden geräusch klappten seien Kiefer dicht vor ihrer Kehle zusammen. Eine durchaus ernsthafte Drohung. Wenn diese dumme Fähe einen erfolglosen Versuch unternehmen wollte, um die Gesteinsmassen wegzubewegen, sollte sie hier bleiben udn sterben. Das würde sie unweigerlich, denn hier war es trocken und die vegetation war ebeno karg, wie die daraus resultierenden Tierbestände. Weiter oben in den Bergen würden Gletscherflüsse und Springböcke sein, darauf steuerte der Rüde zu. Denn das gesamte Rudel war ausgehungert und selbst wenn es kleine Gesteinsbrocken gewesen wären, dann waren sie alle viel zu erschöpft, um diese Aufgabe zu bewältigen.

Er schnappte nochmals zornig nach Chepi und wand sich an Chazaar. Sein Blick war eiskalt und Dornen gleich. Die Stimme des Rüden ließ kein Zögern, kein Unentschlossensein zu. Sein Blick bohrte sich in den des Bruders und dieses einzige Mal wollte Givaan nur eines: ein verdammtes Leben retten. Nämlich das des Rudels.

"Wirst wenigstens du mich begleiten und nach einer zweiten Möglichkeit suchen, wenn es schon nicht ein Rudel tut?"

Welches ihm einst Rückhalt und Hilfeleistung gesichert hatte. Nun richtete sich alle Welt gegen ihn, es kam ihm jedenfalls so vor. Wenn nun auch Chazaar ablehnen würde, dann müsste er allein einen Weg finden. Denn der weitere Weg, der an der Höhle vorbei, stets an dieser entlang, war versperrt. Der Eingang war zugeschüttet und würde nur unweigerlich weiter zuschütten und möglicherweise doch noch Leben zollen, sollten sie weiter graben. Der einzige Weg wäre zurück - eine Möglichkeit, die er nicht akzeptieren wollte, bis er die Leichname des Rudels gesehen hatte. Doch dann wäre sein eigenes Leben ebenso wenig wert, wie das seiner früheren Opfer - und seiner heutigen. Es gab einen zweiten Weg, der führte links an der Höhle vorbei, entfernte sich rasch von dieser und führte genau auf die zugige, verschneite Spitze eines Berges zu. Doch erhoffte sich Givaan von dort einen besseren Überblick über das gesamte Gebirge. Sein Blick fiel auf einen monströsen Berg, dessen Schatten alle restlichen Berge ebenfalls einzunehmen schien. Diesen Berg sollte er ansteuern, doch die Gefahr, auf dem Weg oder gar auf der Spitze zu sterben, war viel zu groß für das Rudel. In seinem momentanen Leichtsinn würde er ohne weiteres darauf zu marschieren, sich dem od stellen. Angst hatte er keine vor ihm, doch das Rudel wollte leben. Sollte leben. Also wanderte der Blick wieder grollend zurück auf den zuvor angepeilten Berg. Givaan schoss nach vorn und verschwand. Wer nun folgen wollte, müsste dies schnell tun. Sehr schnell, denn einen Verzweifelten trugen die Pfoten schnell. Und mit Zorn im Herzen noch schneller.

[bei Chazaar - spricht zu Chepi - fragt Chaz etx. - betrachtet die Berge - denkt nach - jagt los]

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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Di Dez 29, 2009 3:58 am

Leicht erstaunt darüber, dass ein anderers Wolf, oder in diesem Falle eine andere Wölfin, die Wut Givaan´s abbekam, und nicht er, trabte er langsam hinter her, wieder zurück. leicht deprimierend war da sja schon, schließlich wollte er irgendwann auch mal voran kommen. Als er die Idee Chepi´s hörte, schnellten seine Ohren augenblicklich nach vorn, doch eher aus Wachsamkeit seinem Bruder gegenüber, als tatsächlich der Idee wegen. Fast unmerklich schüttelte er den Kopf und als ahne er es, trat er einen Schritt nach vorn. Im nächsten Moment sprang Givaan auch schon auf die zierlich erscheinende Fähe und der Graue spannte bereits seine Läufe an. Ob er schnell genug war, um Chepi im Notfall aus den Todesfängen seines mordlustigen Bruders heraus zu reißen? Er bezweifelte es, doch ein wenig hatte er möglicherweise bei Jakara gelernt. Suchend blickte er sich um, doch wie es schien, hatte er mehr Zeit mit Nachdenken über seinen Bruder und Schlafen zugebracht, als wirklih auf die Kräuterzusammensetzung zu achten. Schwer seufzend wand er sich nun an Chepi, doch Givaan wand sich bereits an ihn. Fragend hob er eine Braue, doch als ihn der donnernde BLick des Bruders traf, sträubte sich sein Fell beinahe schon automatisch. Diesen Blick kannte und hasste er. Womöglich ängstigte ihn dieser Blick auch ein klein wenig, doch Chazaar wusste es nicht genau.

Langsam nickte er, so entkam er dem durchdrinhenden, unangenehm brennenden Blick und konnte nebenbei einen kurzen Blick auf vier Wölfe erhaschen. Anscheinend schienen sie nicht so richtig zu wissen, was sie tun sollten. Als Givaan herum preschte, hoffte der Graue sehnlichst, sein bruder möge sich etwa szügeln. Einerseits, um die weitere Reise angenehmer zu überstehen, andererseits, um ihn später besser folgen zu können und nicht auch noch ihn vollkommen aus den Augen zu verlieren. Langsam spannte der Graue sich ein wenig an. Dann trat er zu Chepi und half ihr beim Aufstehen und blickte kurz mit prüfenden Blick nach möglichen Verletzungen. Durch den Kampf mit GIvaan wusste er einigermaßen, wie übel solche Verletzungen aussehen konnten udn wie schmerzhaft sie waren. Er nieste kurz, dann blickten seine bernsteinfarbenen Augen in die von Chepi.

Bitte, nehmt das Verhalten meines Bruders nicht allzu bös´, schließlich hat er seit seinem Verlassen des Geburtenrudels niemanden mehr als sie gehabt. Im Grunde kann er ein guter Wolf sein, auch wenn ich stark bezweifel, dass er das ändern möchte. IM Leben kam er stets nur weiter, wenn er kämpfte und siegte. Seit dem ist alles für ihn eine Art ... Kampf. Ich bitte Euch, seht es ihm nach. Auch ist sein Einwand bezüglich der Höhle gerechtfertigt. Es würden nur noch mehr Steine nachrutschen und im schlimmsten Fall einige von uns töten. Damit könnten wir den Eingesperrten auch nicht helfen. Doch jetzt ... benötigt Givaan den gesamten Rückhalt des Rudels, denn sein Herz ist von Wut, Verzweiflung und selbststerstörerischem Antrieb beseelt. Er braucht uns jetzt mehr, als er glauben will.

Er fuhr mit seiner Zunge nochmals sachte über Chepi´s Kopf, einem Vater gleich, der zu seinen Kindern spricht und sprang dann Givaan hinterher. In dr Hoffnung, das Rudel wurde durch seine Worte besänftigt.

[bei Givaan - beobachtet die Situation - spricht sanft zu Chepi - möchte sie umstimmen/ihr etwas klar machen - folgt GIvaan hoffnungsvoll]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Di Dez 29, 2009 4:51 am


Gedankenverloren, fast ohnmächtig hatte Magai dem Einsturtz, und der Trennung der Rudel zugeschaut. Die Augen weit aufgerissen stand sie in der Ecke und hörte nichts. Ihre Gedanken, ihr Kopf war von dem Schock versperrt, sie hatte keine wirkliche Erinnerung an das, was gerade dem Rudel passiert war. Ihr kleiner grauer Kopf brummte, sie biss die Zähne zusammen, und versuchte aus ihrer Ohnmacht zu erwachen. Anscheinend war sie körperlich unversehrt, nur ihr Gedächtnis und die Schale, die Fassade die sie aufgebaut hatte war zerfallen. Sie schaute sich ratlos um, und glücklich bemerkte sie, das auch andere Wölfe bei ihr waren. Eine Fähe die sie nicht kannte wurde gerade, genau wie sie damals, von Givaan aus einem nichtigen Grund zur Schnecke gebracht.

oO( Dieser Rüde übertreibt es immer wieder. Irgendwann sollte er mal zur Schnecke gemacht werden. Eine schwarze, gelbäugige Schnecke?)Oo

Magai´s Hirn würfelte nur sinnloses Zeug zusammen, ihr Kopf dröhnte, sie beschloss aber etwas zu erwidern. Die Schmerzen in ihrem Nacken, in ihrem Kopf wurden qualvoller, je mehr sich Magai zurück erinnerte, was geschehen war, bevor sie vom restlichen Rudel getrennt wurden.

"Was, was ist geschehen? Ar. Mein Schädel!"

Mag erkannte ihre eigene Stimme nicht wieder. Sie schaute Givaan, den dunklen Rüden Chazaar, und die unbekannte Fähe an. Anscheinend hatte Chazaar die neue gerade getröstet. Mag war jetzt aber alles egal, ihr Kopf war leer und schmerzte. Sie rappelte sich auf und schleppte sich langsam zu den Wölfen in ihrer Nähe. Ihre braunen Augen musterten die Wölfe vor ihr und sie musste sich wieder hinlegen, die Zeit, in der ihre Reflexe gearbeitet hatten und sie zum Mitlaufen und zum Schützen des eigenen Körpers gebracht hatten, hatten Mag erschöpft. Sie ließ sich laut auf den Boden plumpsen, legte den Schmerzenden Schädel auf die Vorderpfoten, und schaute wieder die anderen an.

" Was sollen wir nur tun? Was ist geschehen? Das letzte woran ich mich erinnere, wo ich noch exacte, klare Bilder sehe, ist wo ich nach vorne gelaufen war, nachdem ich mit Devota gesprochen hatte..."

Sie atmete aus, ihr Brustkorb hebte sich langsam, und ihr war sicher das sie keine großen Schäden davon getragen hatte.

[bei Givaan und CO. wieder//redet mit den anderen- sucht Erkenntnisse zum Einsturtz]


Zuletzt von Magai am Di Dez 29, 2009 12:35 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Di Dez 29, 2009 11:38 am

Chepi zuckte zusammen als der Rüde vor ihr stand. Es war zu nah ihrer Meinung, und hätte sie nicht eben in die Augen des Rüden geguckt, hätte sie nicht seine Mordlust bemerkt. Was nun? Mitgehen und schweigen? Vielleicht finden die anderen ja so einen Ausgang.
Doch was sollte sie noch länger bei diesem Rudel halten ? Der Alpha, der sie gerne zerfleischt hätte? Niemals ! Chepis naivität hatte man mal wieder bemerkt.
Langsam stellte sie sich auf ihre Pfoten. Sie schüttelte sich.
Bisjetzt hatte ihr linkes Auge noch keine Sorgen bereitet, doch langsam wurde es schwerer. Sie konnte Givaan nichtmehr sehen, nicht aus diesem Winkel. Also ging die kleine ein Stück nach rechts.

"Ist ... schon In Ordnung. Vielleicht war das etwas überreagiert. Meinerseits meinte ich. Nunja, ich meine, ich weiß nicht viel über euch. Es tut mir Leid. Ich weiß zwar nicht wirklich warum, doch ist es so. "

Ein Lächeln zeichnete sich kurz ab,als sie zu Chazaar gesprochen hatte.

"Ich werde wohl mitgehen. Achja, du kannst mich ruhig Chepi nennen"

... sagte sie zu ihm, leise.
Sie wusste nichts, wollte als eine Art Anhängsel hinterher trotten.Langsam setzte sie eine Pfote vor die andere, ging los.
Wenn sie, als Anhänger, zu schwer für das Rudel werden würde, würde sie es einfach verlassen. Wortlos. Wie viele andere sie ebenfalls verlassen hatten.
Jetzt zu gehen wäre keine gute Idee.Chepi seuftzte.

[Erschreckt sich wegen Givaan - hört Chazaar zu - antwortet ihm - entscheidet sich - folgt dem Rudel
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Di Dez 29, 2009 12:17 pm

Anscheind hatte Zanba ihn nicht gehörte, trotzallem nickte er gehorsam und folgte ihr in den schmalen, engen Tunnel. Er war dunkel, kurz schien es so als würde auch er das Wasser riechen, jedoch wusste er nicht ob das Einbildung war oder Wirklichkeit. Kopfschüttelnd trat er auf einen Stein. Netis schluckte und schloss seine Augen vor Schmerz. Es war ein kleines spitzes Steinchen das sich anscheint mit dem Rüden anlegen wollte. Er hebte seine Pfote und versuchte den Stein herauszulecken, der Stein war nicht festgetreten deshalb ging er auch schnell wieder heraus.

"Puu..."

schnaubte er, dabei schmuzelte er vor sich hin.

oO(Noch einmal Glück gehabt. Was uns wohl dort hinten erwartet? Hoffentlich geht es den anderen gut. Das Rudel würde es nicht verkraften wenn ihre Partner oder Freunde verschüttet worden wären.)Oo

Nun fiel ihm wieder die schlanke weiße ein. Die er noch nicht in seiner Gruppe gesehen hatte, es konnte aber auch daran liegen das es in dieser Höhle so dunkel war. gemutlich waren nun seine Schritte. Er fühlte das der steinige Boden kalt und trocken war. Jedoch musste das, aber nicht so bleiben. Netis Hunger war noch nicht aktiv, aber wenn etwas zu essen sah, würde er bistimmt hunger bekommen. Wenn nicht musste er sich die Nahrung trotzdem reinstopfen. Schließlich wusste er nicht ob das sein letzte mahlzeit in dieser Höhle war oder wann die nächste Nahrung kommen würde. Sein Kopf und sein Blick waren immer auf zanbas Hinterteil gerichtet um sich auch ja nicht in der Höhle zuverlaufen.

[läuft Zanba hinterher//versucht Stein aus seiner Pfite zulecken//läuft weiter hinter Zanba]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Fr Jan 01, 2010 10:57 am

Momala schaute auf die eingestürzte Höhlen und wusste nicht genau was er machen sollte. Er hoffte das keinem etwas passiert war auf der anderen Seite. Er lag zwar auf der Seite und spührte wie das Blut über sein Auge lief und wusste das irgendetwas in Körper gebrochen war da so viel weh tat konnte er aber nicht ganz genau festestellen welcher Knochen und es war ihm auch recht egal . Er drehte denn Kopf einmal so das er sehen konnte wer auf dieser Seite wo er lag . Er sah verschwommen ein paar Körper aber konnte nichts erkennen da sein Auge vom Blut rot überlaufen war. Er hob eine Pfote an und setzte sie auf und versuchte sich hoch zudrücken doch vergeblich er viel wieder auf denn Boden und musste sich kurz ausruhen bevor er es nocheinmal versucht .
Er schaffte es auf die Vorderbeine zukommen und dann auch auf die hinterbeine als ihn ein Schmerz durchzuckte und er zusammen sackte.
Ein knurren was an sich selbst gerichtet war durchfuhr seine Kehle und ein weiteres mal drückte er sich mit seiner letzten Kraft auf und versuchte sich langsam zubewegen , doch es schien als wolle ihm sein Körper nicht mehr gehorchen. Er lies sich wieder fallen und jaulte einmal lause auf und knirschte mit denn Zähnen. Er schloss das Auge und versuchte sich so wenig wie möglich zu bewegen fürs erste bis er dann ganz aufstehen konnte.
Doch er wusste das er es noch einmal versuchen musste und so drückte er sich nach einiger Zeit wieder hoch und ein unbeschreiblicher Schmerz ging durch sein Rückrad so das seine Beine zitterten , doch er wollte stehen bleiben und so tat er es auch bis der Schmerz langsam verebbte und setzte dann seinen ersten Schritt unter dem er zusammen zuckte da es einen Schmerz wieder im Rückrad hervorrief. Er musste es überstehen sagte er zu sich selbst und ging weiter er wusste nicht genau auf wenn er zuging doch er sah einen schmenhaften umriss auf denn er zuging doch aufeinmal trat er auf etwas drauf und fiel hin . Er versuchte sich zu bewegen und zugucken über was er gestolpert war doch wieder schossen schmerzen durch seinen Körper die ihn fiepen liesen. Er spührte wie etwas knackte und wie auf einmal er kein gefühl mit dem rechten hinterfuß hatte.

[bei Givaan und denn andren / versucht auf zustehen / stolpert über magai/ verletzt sich ein teil der wirbelsäule so das er kein gefühl und keine beherschungsmöglichkeit mehr über denn rechtenhinterfuß für kurze zeit hat]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Sa Jan 02, 2010 7:07 am


Lange hatte Magai noch auf dem Platz gelegen. Niemand hatte der Fähe geantwortet, sie war immer noch von ihrem Filmriss benebelt, und die anderen Wölfe ignorierten sie. Sie lag noch genauso da wie vorhin, den kleinen noch immer schmerzenden Schädel auf den Vorderpfoten und den Kopf zu den anderen gedreht. Reglos, starrte sie die anderen an. Sie schloss ihre Augen und dachte:

oO( Die sollen mich ruhig ignorieren! Soll mir doch egal sein. Die wissen wenigstens was ihnen passiert ist. Und mich lassen sie im Dunkeln tappen! Ach, soll mich nicht stören...)Oo

Ein leises Grollen war ihrer Kehle entwichen. Die Schnauze trotzdem zusammen gepresst lag sie am Boden und versuchte den anderen zuzuhören. Doch auf einmal hörte sie hinter ihr ein erst ein leises Scharren, dann ein Schleifen, welches im näher kam und später dann ein leises Knurren. Sie war ein wenig erschreckt, doch dieses Gefühl verflog wieder, und ihre Missmut den anderen gegenüber verfestigte sich.

oO( Sicherlich noch ein Mitglied das auf dem Pfad war. Ach, lasst mich doch einfach in Ruhe!)Oo

Magai hatte schlechte Laune bekommen. Immer wieder grollte sie leise in sich hinein, dachte spöttisch über die anderen nach und verstand nicht, warum die anderen ihr nicht antworteten. Immer wieder hörte sie ein Schleifen und Grollen, doch sie ignorierte es weiterhin und langsam sträubte sich ihr Nackenfell. Sie schlug langsam wieder die Augen auf um zu beobachten was die anderen trieben, doch plötzlich, ganz unerwartet, fiel etwas dumpf auf Magai´s Rute und sie sprang auf, duckte sich und grollte. Erschreckt war sie auch jetzt wieder. Sie hatte viel erwartet was den unerwünschten dumpfen Schmerz auf ihrer Rute verursacht hatte. Doch sie sah vor sich, einen fast leblos erscheinenden weißen Rüden. Das Augen blutete, die Beine hingen schlapp am Körper, der Leib knackte und durch diesen Anblick weiteten sich Mag´s Pupillen und in ihrer Angst um diesen fremden Wolf drehte sie sich eilig zu ihm um. Sie roch an seinem Pelz. Der Duft kam ihr bekannt vor. Mit diesem Rüden hatte Tess einst geredet, als Mag gerade neu auf das Rudel gestoßen war. Er schaute schwach aus, zu schwach, wie als würde er jeden Moment sterben. Sie stieß den Rüden sanft mit ihrer Schnauze an und leckte ihm über das blutverschmierte Gesicht. Er sah grausam aus. Das weiße Fell des Kopfes war verklebt, die zitternden Beine hingen reglos wie ein Stück Fleisch an einem Kadaver. Sie lief um ihn herum und sagte leise zu ihm:

Was ist mit dir passiert? Kann ich dir irgendwie helfen? Deine Leftzten scheinen schon fast nach Wasser ächzend! Es ist alles gut. Es ist vorbei

Magai versuchte den Rüde bestmöglich zu beruhigen. Ob es ihr gelang würde sie ja später sehen. Sie war kein Meister der großen Worte. Sie war auch nicht besonders erfahren was das versorgen von anderen anging. Sie selbst hatte sich vernachlässigt, sie war mittlerweile fast abgemagert, der Hunger nagte an ihr, doch das interessierte sie momentan nicht. Sie legte sich wieder neben den Rüde, den Kopf drehte sie in seine Richtung. Sie atmete ganz ruhig und leise, als ob sie damit den Rüden neben ihr beruhigen könnte.

oO( Ihm wird deine Beruhigung nichts nützen! Er ist zu schwach und wird sterben! Schau in dir an!)Oo

Eine sarkastische Stimme in ihrem Kopf rüttelte an ihrem Bewusstsein. Hatte sie recht? Würde der Rüde sterben? Sie wusste es nicht genau. Aber eines war sicher: Sie würde nicht aufgeben, nicht so aufgeben wie sie es damals bei Dema getan hatte!

[ist eingeschnappt und sauer auf Givaan und die anderen// hilft Moma// denkt über ihn nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Sa Jan 02, 2010 10:16 am

Momala blieb benommen liegen und regte sich nicht mehr. Er spührte wie er langsam sterben würde , was sollte er schon dagegen machen . Er hatte es ja verdient , so oft hatte er doch sein Rudel verlassen und es im Stich gelassen was hatte er da noch das Leben verdient . Er musste sterben und das Rudel erleichtern um eine Last. Er hatte nur noch ein Auge und jetzt war auch noch sein rechter Hinterlauf taub , er konnte nichts mehr und er war schwach. Mit seinem Auge war er klar gekommen und konnte damit auch weiterhin normal seinen Aufgaben nachgehen doch mit einem Tauben hinterlauf wie sollte er das nur schaffen. Und wie hatte er das verdient war er so ein schlechter Wolf geworden.
Plötzlich leckte etwas über sein Gesicht und seine Stimme drang an sein Ohr
es schien als wollte die Stimme ihn beruhigen aber er war ruhig , er hatte sich schon damit abgefunden das er bald sterben würde. Seine Leftzen zogen sich nach Oben , es sah zwar lustig aus doch es war mehr als ein Zähne blecken gedacht so als wollte er dem Tod doch noch zeigen das er nicht schwach wahr.
Er riss die Augen auf und blickte in das Gesicht einer Wölfin das er schonmal gesehen hat , er wusste nur nicht woher er es kannte oda wie die Wölfin hies.
Er lies seine leftzen fallen und seine Augen nahmen einen ausdruckslosen Blick an, es war egal was jetzt mit ihm passierte er durfte nur nicht aufgeben.
Auch wenn ihm vieles weh tat drückte er sich mit seinen Vorderläufen hoch , wenn auch vergeblich da er wieder hinfiel.
Er fipte kurz bevor ein schmerz durch seinen Körper fuhr und wieder etwas knackte. Er fühlte nichts mehr im unterkörper , wie sollte er so je leben können , wie hatte er das verdient. Das waren seine letzten gedanken bevor er ohnmächtig wurde und sich ganz der schwärze überlies.

[bemerkt einen wolf / erhält eine weitere taubheit im unterkörper die für bedingte zeit vorhanden ist und wird ohnmächtig]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Sa Jan 02, 2010 11:23 am

Niemand schien verletzt zu sein, jedenfalls meldete sich niemand bei Jakaras Worten. Die Fähe sammelte die Kräute ein und folgte schnell dem rest des Rudels. Immer noch war ihr ein wenig schwindelig von ihren dauernden Black Outs.

(Was ist nur los mit dir in letzter Zeit?)

fragte sie sich wütend.

(Hängt es etwa immernoch mit Chazaar zusammen? Ihr seid Freunde, und das ist in Ordung so!)

Kara schüttelte den Kopf, wie um die gedanken an den Rüden aus dem Kopf zu verdrängen. Langsam ging es ihr wieder besser, ihre Gedanken wurden klarer, sie erholte sich von dem Zusammenbruch von eben, ihre Schritte wurden fester und Kara begann wieder, vor Energie zu strotzen. Schnell eilte sie den anderen Wölfen nach, hielt die Kräuter fest zwischen den Zähnen und war wieder richtig zuversichtlich.

(Wir finden Giv und Chaz und die anderen! Wir schaffen es!)

sagte sie sich immer wieder, während sie dem Rudel durch die schmalen Gänge der Höhle folgte. Der Duft der Graupelzchen stieg Kara in die Nase und der Fähe lief das Wasser im Mund zusammen. Aber sie achtete nicht darauf, sondern folgte Zanba. Sie vertraute dieser Fähe mehr als irgendjemand anderen, als irgend einer anderen Alphera.

(Denn das ist mein Rudel!)

In Gedanken versunken lief Kara, lief und lief...

[bei Zan-folgt dem Rudel-hat heilkräuter-denkt nach-erholt sich von Ohnmacht-ist zuversichtlich-denkt wieder nach-läuft]
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BeitragThema: Re: Kapitel 4 - Pfad ins Unglück   Sa Jan 02, 2010 5:06 pm

Tess keuchte leise. Sie versuchte mit Zanba schritt zu halten, fiel manchmal wieder zurück und holte sie dann wieder ein. Wo war Tujaro? War er bei Givaan? Und wo war Magai?
Tess hatte vor und nach dem Erdrutsch kaum etwas mitbekommen. Es waren ein paar Wölfe dazugestoßen. Und jetzt waren sie in zwei hälften geteilt. Eine führte Zanba, die andere Givaan.
Sie flehte den Mond an, dass Tujaro bei Giv war. Und Magai auch. Sie schauderte, als sie daran dachte, dass vielleicht jemand schwer verletzt sein könnte. Plötzlich kam die Fähe sich dähmlich vor. Ihr fehlte kaum etwas und trotzdem fiel sie manchmal immer weiter zurück.

.oO(Raff dich auf Tess. Du bist Betera!)Oo.

Ermahnte sie sich und holte Zanba schnell wieder ein.

[Bei Zanba und Co.; denkt nach]

(Sry, ich weiß, es ist wenig, aber ich wollte nur sagen, dass Tess bei Zan ist und sie überhaupt noch da ist^^)
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Kapitel 4 - Pfad ins Unglück

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