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 Flor [Fähe]

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BeitragThema: Flor [Fähe]   Mi Aug 11, 2010 4:38 am






F lor


»TITEL
~nicht vorhanden~
Mein altes Rudel kam nie dazu, mir einen Titel zu geben. Sie handelten zu vorschnell und zogen es vor, mich zu opfern, anstatt mir eine Chance für ein schönes Leben zu geben.

»HERKUNFT
‘Flor’ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ‘Blume’.
Flor. Ja, schön und gut. Ich mag den Namen, wirklich. Aber ist es gerecht, mich 'Blume' zu nennen, wenn ich nach dem Winter nicht mehr blühe? Daher nenne ich mich nur noch Flo. Niemand muss wissen, dass ich Flor heiße.

»SPITZNAME
Flo
Wirklich Spitzname kann man das nicht mehr nennen. Eigentlich keiner kennt mich noch unter dem Namen Flor.

»ALTER
2 Jahre
Erst 2 Jahre bin ich alt. Meine Welpenzeit war nicht gerade berauschend, und von diesen 2 Jahren durfte ich ein volles Jahr alleine durch die Gegend streifen und mich versuchen durchzuschlagen. Nicht Leicht für einen Jährling, der gerade erst das Jagen lernen sollte.

»GESCHLECHT
Fähe
Ja, ich bin eine Fähe. Hätte es etwas geändert, wenn ich ein Rüde gewesen wäre? Wäre dann meine Schwester Tisha geopfert worden?


WESEN

»CHARAKTER
Anfangs war Flo ein selbstbewusster und ruhiger Welpe. Doch ein Zwischenfall in ihrer Vergangenheit veränderte Flos komplettes Wesen von Grund auf. Nicht länger schauten andere in freundlich wirkende fast schwarze Augen, sondern sie sahen jetzt in jeder Bewegung, die Flo machte, eine gehetzte und scheue Fähe. Sie schaute sich stets um, sucht nach Anzeichen für Gefahr. Und selbst, wenn sie schlafen will, zucken ihre Ohren bei jedem Laut und filtern heraus, ob der Laut gefährlich oder ungefährlich ist. Trotz ihrer Unsicherheit und Verschlossenheit, was ihre Vergangenheit und offene Worte ihrerseits anbelangt, hat sie ein großes Herz und versucht stets Höflichkeit walten zu lassen. Dies ist nicht leicht, aber sie schafft es … irgendwie. Ihre Vergangenheit machte Flo ansonsten auch zu einer sehr zähen und willensstarken Fähe, auch wenn ihre Willensstärke nicht immer durchdringen mag, so ist sie vorhanden. Flo lebt in ständiger Angst und wirkt, als würde sie immer auf der Flucht sein. Auf der Flucht vor ihren Eltern und vor ihrem Rudel. Letzteres ist kaum jemandem bekannt.
»CHARAKTERZITAT
Mors certa, hora incerta.
Latein, deutsch: „Der Tod ist gewiss, ungewiss seine Stunde.“

Der Tod aller ist gewiss. Aber mein Rudel hat es nicht geschafft, meine Todesstunde gewiss zu machen.

»STÄRKEN
willensstark
zäh
großes Herz
stets höflich
gute Beobachtungsgabe

»SCHWÄCHEN
Unsicherheit
Verschlossenheit
ständig Angst
sehr scheu
schweigsam
immer auf der Flucht

»VORLIEBEN
schmusen
einfach mal der Natur zuhören
ihren Gedanken nachhängen

»ABNEIGUNGEN
zu große Gruppen
zu viel Aufmerksamkeit auf sich gerichtet
die Nacht (hat Angst vor der Nacht, wenn sie bei anderen ist)


ERSCHEINUNG

»SCHULTERHÖHE
57 Zentimeter
Ich weiß selber, dass ich sehr klein bin. Ja und? Dennoch bin ich schnell und wendig. Die äußerliche Größe hat nichts mit den Fähigkeiten zu tun. Die kleinen haben nur andere Fähigkeiten als die großen Wölfe.

»GEWICHT
35 Kilogramm
Klein und leicht. Soll ich klein und schwer sein? Nein, ich glaube, das bin ich lieber nicht. Sonst wäre ich doch plump ... oder?

»FELLFARBE
schneeweiß
Limbai sagte mal: "So rein, so weiß. Dein Fell sieht unschuldig aus." Aber es hat nichts daran geändert, dass sie mich als Opfer vorschlug.

»AUGENFARBE
Eigentlich ein sehr dunkles braun, wenn andere ihr in die Augen schauen, erkennen sie aber nur ein tiefes Schwarz.
Wann werden sich die anderen endlich nicht mehr um meine Augen kümmern? Ist doch egal, dass sie fast schwarz sind!

»RASSE
---
Hmm. Ich weiß es nicht. Es wurde mir nie gesagt.

»AUSSEHEN
Wenn andere Flo sehen, sehen sie von ihrem Äußeren her eine gut genährte und gut gebaute Fähe mit guter Knochenstärke. Ihr Fell glänzt kuschelig und lädt automatisch dazu ein, sich an sie zu kuscheln. Ihre Rute ist nicht sonderlich lang, ihr Hals kräftig wie ihre Beine. Flos Ohren sind meist zurück geknickt, weshalb ihre Größe schlecht einzuordnen ist. Ein nicht sehr langer Fang mit einer feinen Nase und starkem Gebiss runden mit einer flachen Stirn ihren Kopf ab. Allein ihre dunklen Augen stechen aus der gesamten Helligkeit ihres schneeweißen Fells hervor. Eigentlich sind sie von einem sehr dunklen Braun, aber andere sehen schwarze Augen. Einzig eine gräuchlich verfärbte Narbe verunstaltet das sonst hübsche Aussehen der noch recht jungen Fähe. Sie zieht sich von ihrer Stirn über ihr linkes Auge hinab zur linken Lefze und zeugt damit von einem Zwischenfall in ihrer Vergangenheit, der nicht ohne Zeichen an ihr vorüberglitt.
»BESONDERHEITEN
Wenn andere Flo in die Augen schauen, scheint es diesen, als hätte Flo tief schwarze Augen.
Eine gräulich verfärbte Narbe verunstaltet Flos Kopf. Sie zieht sich von ihrer Stirn über ihr linkes Auge hinab zur linken Lefze.


ES WAR EINMAL

»VATER
Inuran

»MUTTER
Limbai

»GESCHWISTER
Tisha (Fähe, verstorben), Jehov (Rüde), Pasil (Rüde), Sikoir Litai (Rüde)

»PARTNER
~nicht vorhanden~
»NACHKOMMEN
~nicht vorhanden~
»VERGANGENHEIT
Ein langgezogenes Heulen ertönte in der tiefen Nacht. Kündigte die Welpen an. War der erste Laut, der an meine Ohren drang. Sicher, ich war nicht eben erst geboren worden. Das Heulen war Nächte später erklungen. Viele Nächte später. Schmatzend sog ich die Milch aus den Zitzen meiner Mutter, als ich ihn dumpf wahrnahm. Etwas langsam konnte ich meine Augen öffnen und erkannte erste verschwommene Bilder meiner Umgebung. Einige Tage später waren die Laute klar hörbar, die Bilder klar erkennbar. Erste Spiele füllten mein bisher recht verschlafenes Leben. Mutter nannte mich ständig ‚Blume‘, bis Vater sie korrigierte. Von da an nannte Mutter mich ‚Flor‘. Meine Geschwister nannten mich nie Flor. Floh. Ja, sie nannten mich Floh.
Eines Abends schlich ich mich zu meinem Bruder Jehov und fragte ihn, warum ich von ihnen ‚Flo‘ genannt wurde. Er lachte und stieß mich spielerisch an. Erst dann antwortete er mir.
„Du bist vielleicht die Älteste von uns fünf, aber die Kleinste.“
Jehov kam mir immer so klug vor. Seine Worte jetzt bestätigten nur, dass er sehr klug war. Klüger als ich.
Nach seiner Antwort fraß ich mehr als sonst. Verdammt, ja! Ich wollte wachsen! Aber das mehr Fressen machte mich nicht größer. Durch das zusätzliche Spielen, das auch mehr wurde, wurde ich nur kräftiger, ausdauernder und geschickter. Das mit der Größe war einfach nicht mein Ding. So blieb ich der ‚Floh‘ in der Familie.
Mit der Zeit lernten wir allerlei Dinge kennen. Kleintierjagd beispielsweise. Und eben vieles mehr. Der Sommer war warm, aber nicht zu warm. Ich war glücklich. Ein schöneres Leben konnte ich mir nicht vorstellen. Tollen, schlafen, fressen. Ach, es war herrlich.
Aber diese schöne Zeit dauerte nicht lange an. Der Herbst brach an. Meine Schwester stürzte eine Klippe hinab und Jehov gab mir die Schuld.
Er schrie mich an: „Was hast du getan? Warum hast du nichts unternommen? Du warst doch dabei!“
Er hatte Recht: Ich war bei ihr gewesen. Aber was hätte ich tun sollen? Sie war doch zu mir schauend weitergelaufen, während ich noch versucht hatte, mich aufzurappeln. Ich hatte nicht gesehen, dass sie auf die Klippen zugelaufen war.
Nach diesem Vorfall behandelten mich meine Brüder, besonders Jehov, wie Dreck. Sie nannten mich weder Floh noch Flor, sondern schlicht ‚Abschaum‘. Ich unternahm keinen Versuch, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Es wäre sinnlos gewesen. Aber bald schon gaben mir nicht mehr nur meine Brüder die Schuld an Tisha’s Tod, sondern das ganze Rudel. Schnell zog ich mich immer weiter zurück.
Kurz vor Einbruch des Winters stieß dann eine Fähe zu uns. Ich blieb immer abseits, näherte mich ihr nicht. Bis sie eines Tages von hinten zu mir kam und sich neben mich legte. Ich wollte schon flüchten, da hielt sie mich sanft zurück. Sie zog mich an sich und ich kuschelte mich dankbar aber zögernd an ihr wärmendes Fell. Lange schwieg sie, ehe sie das Wort ergriff.
„Ich habe dich beobachtet. Und das Rudel. Wie mir scheint, wirst du nicht gerade gemocht.“ Sie hielt inne und schaute in meine dunklen Augen. „Du musst aufpassen, der Winter wird hart werden. Begleite mich oder bleib hier.“
Ich verstand sie nicht. Doch sie lächelte nur. Es wurde Nacht und wir lagen immer noch so an diesem Ort, als sie sich auf einmal erhob. Einen Augenblick schaute sie mir tief in die Augen.
„Ich werde auf dich warten, kleine Blume. Ich hoffe nur, dass es noch nicht bald sein wird.“
Mit großen Augen schaute ich ihr hinterher, wie sie in den aufsteigenden Nebel schritt. Langsam verblasste sie, bis sie in einem Aufblitzen im Nebel völlig verschwand. Hatte ich sie mir nur eingebildet? Ich wusste es nicht, ich würde es wohl nie wissen. Aber in unserem Rudel waren uns Legenden erzählt worden, dass eine Fähe auftauche und im Nebel wieder verschwand. Die Fähe soll immer ein Opfer gefordert haben. Zumindest war im folgenden Mondumlauf immer jemand die Klippen hinab gestürzt. Unabsichtlich? Absichtlich? Das war niemandem klar. War dies diese Fähe gewesen? Auch das wusste ich nicht.
Am nächsten Morgen lag eine fast einen Meter hohe Schneedecke auf der Landschaft. Mein Rudel fror, auch wenn sie sich aneinander kuschelten. Und ich? Einsam hockte ich am Rande des Rudelplatzes und fror vor mich hin, während meine Brüder vom Rudel gewärmt wurden. Tag um Tag wurde es kälter, das Futter weniger, die Stimmung im Rudel düsterer. Immer noch froren alle heftig – nur ich nicht mehr. Mir schien, als hätte jemand eine wärmende Decke über mich ausgebreitet. So fing ich bald schon an, trotz der Kälte zu spielen. Mein Rudel beobachtete mich feindselig. Bis Jehov eines Tages sich erhob und das Rudel anschrie.
„Seht ihr es nicht? Dieser Abschaum ist mit dem Tod im Bunde! Sie wird überleben und wir müssen sterben! Seht ihr es nicht?!“ , schrie er.
Benahm er sich nur so, weil unsere Schwester gestorben war?
(Warum bist du jetzt so anders, Bruder? Was habe ich dir getan?)
Wie aus weiter Ferne vernahm ich Mutters Stimme.
„Jehov hat Recht. Lasst uns die Götter besänftigen! Flor soll sie besänftigen!“
Zustimmendes Gemurmel.
Ein leises Jammern entwich meiner Kehle, ehe ich mich hinlegte und willenlos liegen blieb. Mein Rudel brachte mich zu den Klippen und fing an, zu heulen. Lang gezogene Laute verließen ihre Fänge und erfüllten die Luft. Mit leerem Blick starrte ich in die Ferne, als ich eine Stimme in meinem Kopf vernahm.
„Begleite mich oder bleib hier.“
Ein Wiederhall der Worte von der Fähe. Aber dann schien sie wieder direkt vor mir zu stehen und schien direkt mit mir zu sprechen.
„Kleine Blume! Kämpf! Kämpf um dein Leben!“, rief sie mir zu.
Es kam Bewegung in meinen Körper. Langsam sank ich zu Boden, dann robbte ich langsam fort. Doch mein Versuch, davon zu kommen, blieb nicht unentdeckt. Plötzlich stand Vater vor mir. Ich sah nur noch, wie sein Fang sich öffnete, dann färbte Blut den Schnee rot. Schmerzenslaute entwichen meinem Fang. Ohne sich darum zu kümmern, trug Vater mich zur Klippe. Dort rollte er mich einfach über den Rand. Ich spürte die Schmerzen kaum. Es glich einem Wunder, dass ich nicht aufgespießt wurde. Mit etlichen Prellungen und schmerzenden Gliedern kam ich unten zum Liegen.
Fast den ganzen Tag blieb ich dort liegen. Der Schnee um mich herum war rot von meinem Blut. Mein Fell war rot. Blutrot. Irgendwann erhob ich mich mühsam und schaute die Klippe hinauf. Dort oben saß Jehov. Wie schauten uns kurz in die Augen, ehe er ein langgezogenes Heulen ausstieß und sich dann umwandte und verschwand. Ich hatte in seinem Heulen etwas wie eine Entschuldigung vernommen, doch ich war mich nicht sicher.
So humpelte ich davon. Zog eine rote Spur im Schnee hinter mir her.


SONSTIGES

»REGELCODE
Gelesen & Akzeptiert
»SCHRIFTFARBE
gold – FFD700
»ABWESENHEIT
Ich spiele ihn selbst raus, sollte ich einfach verschwinden, ohne mich vorher rauszuspielen, und nach 1 Woche mich noch nicht wieder gemeldet habe, kann Flo rausgespielt werden.
»ANDERE RUDEL
RebellenClan – Aureus Caritas Flor, Myèt
Sententia Mortifera – Blade
Spirit Exorcists – Czucker
War of Angels – Bean-Nighe, Laetitia, Nihili


SPIELER

»NAME
Meinen realen Namen möchte ich nicht angeben. Von Freunden werde ich aber „Flo“ genannt.
»ALTER
16 Jahre





Zuletzt von Flor am Sa Aug 14, 2010 3:05 pm bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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Givaan

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BeitragThema: Re: Flor [Fähe]   Mo Aug 16, 2010 4:51 am

Gelesen und angenommen.

Beide Leitwölfe gaben ihr WoB.

_______________

Die Schwärze ist mein Leben.
Die Finsternis meine Seele.
Die Dunkelheit mein Herz.
Und der Tod mein Schicksal.


Blutdurst, Schmerz und Tod,
das ist wonach ich dürste
und was ich glaube.
(c) Raven

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Hunger/Durst:
20/50  (20/50)

BeitragThema: Re: Flor [Fähe]   Fr Feb 25, 2011 1:00 pm

Ursache für das Verlassen des Rudels: Inaktivität
Tag und Ort des Kommens: 07.08.2010
Tag und Ort des Gehens: 25.02.2011
Partner: -//-
Worte des Teams:
Wir bedauern es, Flor nie wirklich kennen lernen zu dürfen. Anfangs zählte sie zu den netten, aktiven Mitgliedern ... doch irgendwann verstummten ihre Laute und wegen diese Inaktivität mussten wir Flor leider ziehen lassen. Vielleicht finden ihre Spuren noch einmal zurück. Dann werden wir sie wieder mit Freuden aufnehmen und sie herzlich begrüßen. Vielleicht findet die Blume mit der schlimmen Vergangenheit doch noch ein "trautes Heim" bei den Children of the Moon.

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